News-Archiv 2003

09. September 2003

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Sudhaus-Boys
News-Archiv 2003
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Wochenblatt v. 31.10.2003

Es geht wieder los - gemütlicher Senioren-Kaffee mit Kölsch und Tanz!

Die 1. Schautanzgruppe Montabaur, die Sudhaus-Boys und einige Schülerinnen des Mons-Tabor Gymnasiums veranstalten auf Einladung von Altbürger Josef Melchior am 09.11.2003 ab 15.30 Uhr einen bunten Nachmittag für die Senioren im Altenheim des Hospitalfonds auf der Alberthöhe.
Melchior möchte den Heimbewohnern eine kleine Freude machen und hat hierfür die beiden Vereine sowie die Schülerinnen gewinnen können. Bereits in den vergangenen Jahren haben die 1. Schautanzgruppe und die Sudhaus-Boys verschiedene unentgeltliche Auftritte für soziale und karitative Zwecke mit Erfolg durchgeführt. Wer Lust hat, kann gerne einmal vorbeischauen

WWZ v. 26.08.2003

Demo für den Traum vom Fliegen

Flugplatzfest in Montabaur mit Helikopterflügen und russischer Antonov - Spiel von Feuer und Farben beim Ballonglühen

Fliegende Dinge haben immer etwas Überirdisches. Sie rufen Staunen hervor. So ging am Wochenende Tausenden von Besuchern des Montabaurer Flugplatzfestes.

MONTABAUR. Zwei Tage fliegerische Höhepunkte bis zum Motor- und Segelkunstflug, Geselligkeit, zwei Tage "In-die-Luftgehen" und Antworten für Flugbegeisterte - das Flugplatzfest des LSC Westerwald Montabaur auf dem "Körlen" zog am Wochenende Tausende in seinen Bann..

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Einer der Höhepunkte: Das romantische Spiel von Feuer und Farben beim Ballonglühen am Samstagabend, das mehrere tausend Zuschauer hingerissen verfolgten. Diesem Großereignis waren Ballonfahrten vorangegangen, die am Sonntagabend fortgesetzt wurden.

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Am Samstagabend erfreuten die Livemusik der Girl Band "Miss Sunday" und der Ensemblegesang der Sudhaus-Boys; am Sonntag dehnte der Musikverein Holler (Leitung: Marco Müller) sein Frühschoppenkonzert bis weit nach Mittag aus. Hüpfburg und Schminktisch zogen die Jüngsten an - das Flugplatzfest wurde auch zu einem Familienfest. Unermüdlich sorgten die Mitglieder, darunter die engagierte Jugendgruppe des Montabaurer Luftsportclubs, für Essen und Trinken bis zu Kaffee und Kuchen, stand die Feuerwehr Montabaur für einen Notfall, der nicht eintrat, wachsam bereit.An die zehntausend Besucher waren an beiden Tagen Gäste der Montabaurer Flieger. Hunderte verfolgten zum Schluss den Start zweier Ballone mit den Gewinnern der Tombola im Korb, eine spontane Spende des französischen Balloneigners Jean-Charles Siry aus Uffholz/Elsaß.(JOS)


18.08.2003 WWZ

Segler bieten hohe Kunst des Fliegens

LSC Westerwald organisiert wieder Flugplatzfest - Ballonfahrt zu gewinnen

Ballons fahren, Segler gleiten, und tollkühne Männer zeigen, was ihre fliegenden Kisten alles zu leisten vermögen: Das Flugplatzfest des Luftsportclubs Montabaur lockt mit einem faszinierenden Programm.

MONTABAUR. Sie streben nicht nur nach hohen sportlichen Leistungen, lernen Verantwortung zu tragen, pflegen Gemeinschaft und unbedingte Verlässlichkeit - einmal im Jahr laden sie auch die Bevölkerung ein, an ihrem Fliegeralltag teilzunehmen: Die Mitglieder des LSC Westerwald feiern am Wochenende wieder ihr Flugplatzfest.

Auftakt ist am Samstag, 23. August, wenn der Bundeswehrhubschrauber Bo 105 gegen 12.30 Uhr auf dem Flugplatz "Körlen" eintrifft und besichtigt werden kann. Schirmherrin Ulla Schmidt (MdL) sowie LSC-Vorsitzender Wolfgang Raths heißen um 13 Uhr die Besucher willkommen. Und dann reiht sich in den nächsten Stunden bis zum "Ballonglühen" der Heißluftballone um 21 Uhr eine (Luft-)Attraktion an die andere.

Dabei ist das bunte Programm an beiden Tagen in etwa das Gleiche. An der Spitze stehen natürlich Vorführungen fliegerischer Programme, die mit dem Überflug der Oldtimer-Formation um 13.15 Uhr beginnen und durch Kunstflug mit meist "legendären" Maschinen wie auch heimischen Segelflugzeugen fortgesetzt wird. So gehen unter anderem eine "Yak 52", der Militär- und Kunstflugtrainer der Roten Armee, die Oldtimer "Stampe" (Pilot: Thomas Rathmann), "Bücker 131" (Georg Wäschenbach), Boeing "Stearman" PT 17 (Pilot: Klaus Busch) und eine heimische ASK 21 mit den Piloten Christoph Schräder und Herbert Höhn an den Start.

Gleitschirmflieger werden ihre Künste ebenso vorführen wie die Modellfluggruppe Heiligenroth ihre wendigen Flitzer; die Herzen höher schlagen lässt der Flug des Oldtimer-Segelflugzeugs "Spatz". Und wenn gegen 18.30 Uhr die Heißluftballone starten, wird auch die Sehnsucht in die Ferne gleich mitfahren. Anschließend gibt's Livemusik mit der Gruppe Sudhaus-Boys und Girl-Band, und dann heißt es ab etwa 21 Uhr "Ballonglühen" als Abschluss der Attraktionen des ersten Tages.

Das Sonntagsprogramm beginnt um 10.30 Uhr mit der Ankunft der Bundeswehr-Hubschrauber aus Mendig und setzt sich mit zahlreichen Vorführungen bis 18 Uhr, dem offiziellen Ende, fort. Zwischendurch führen die Piloten Dürrkopf/Mathes Motorsegler-Kunstflüge vor, auch ein Polizeihubschrauber wird "auftreten" und zu besichtigen sein.

Für Essen und Trinken ist den ganzen Tag über gesorgt. Bei einer Tombola gibt es Rundflüge wie auch eine Ballonfahrt zu gewinnen. LSC-Vorsitzender Raths versichert: "Wir haben das Flugplatzfest, das auch eine Werbung für den Flugsport sein soll, bestens vorbereitet und freuen uns auf viele Gäste."(jos)


Wochenblatt v. 6.06.2003 + 13.06.2003

 

 

Dorffest der Freiwilligen Feuerwehr
Kommen Sie am Samstag, 14. Juni 2003, zum diesjährigen Dorffest hinter dem Rathaus und treffen Sie Nachbarn, Freunde und Bekannte. Verbringen Sie bei uns einen fröhlichen, unterhaltsamen Abend mit den Sudhaus-Boys aus Montabaur und DJ Christian. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr freuen sich ab 18.30 Uhr auf Ihren Besuch.
Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt, und ein Zelt garantiert auch bei schlechter Witterung gute Stimmung.

 


WW Zeitung v. 03.03.2003

Exorbitanter Spaß erwies sich als äußerst ansteckend - Humor-Epidemie verbreitete sich in Montabaur in Windeseile

Außerirdische Gäste im Pfarrzentrum

"Narretei in der Pfarrei" zog Feierfreudige an

 

MONTABAUR. Die auch vom "Bazillus Carnevalis" befallene Pfarrei St. Peter in Ketten zeigte sich wenig resistent: Am Samstagabend nämlich erlagen im festlich dekorierten Pfarrzentrum zahlreiche Pfarrangehörige der derzeit grassierenden, als Epidemie auftretenden und daher höchst ansteckenden Krankheit, denn sie tagten in bester Laune.

Dazu trugen die guten Vorträge bei, die in langer Arbeit vorbereitet worden waren und von Theresia Schmidt und Karl Ortseifen (beide aus der Montabaurer "Dependance" Ettersdorf) wortgewandt serviert wurden. Günter Orthey als Kellner vom "Gasthaus zum schmutzigen Löffel" suchte mit dem Daumen in der Brühe einen Teller Suppe ausgerechnet bei Pfarrer Barthenheier los zu werden. In der Person von Marianne Wagner versteckte sich eine eifrige Kirchenbesucherin, deren Gedanken jedoch nicht im Himmel, sondern ständig daheim beim möglicherweise nicht abgeschalteten Elektroherd weilten.

Die Sudhausboys, seit Jahren Mitwirkende bei der Pfarrfastnacht, erfreuten mit einer ganzen Serie von Kölschen Ohrwürmern. Anders als eine Gesangsgruppe von "Cäcilianern", die, am Flügel begleitet von Alfred Koob, im Nachtgewand als "Frostbeulen von St. Cäcilia" die gute, alte Bettflasche als unverzichtbares Utensil für die Nacht besangen. Diakon Michael Pauly war in die Rolle eines "Fastnachters" geschlüpft und gehörte mit Heinz-Walter Barthenheier und Kaplan Klaus Nebel zu einem Dreier-Sketch, bei dem ein Pfarrer wegen seiner Wettleidenschaft Ärger mit dem Bischof bekam.

Karl Ortseifen, im Zivilberuf Polizist, berichtete als Angehöriger der "Weltraumpolizei" von einem Einsatz, bei dem er auf Streife einige Verstöße der prinzlichen "Außerirdischen" festgestellt und zu ahnden hatte. Einen überschäumend herzlichen Empfang bereiteten die Feiernden Prinz Charly I. und seinem Anhang. Die Tollität, stets redegewandt, eroberte die Herzen seiner Untertanen im Sturm. Die 1. Schautanzgruppe Montabaur und die Schloss Garde erfreuten mit Tänzen, und das Kinderprinzenpaar vertrat mit einem begeisternden Auftritt den prinzlichen Nachwuchs der Stadt - auch St. Peter versteht närrisch zu feiern. (jos)


Mit Kondomen vor Salmonellen geschützt

Thekenschlampen, Heyhüpper und Alsbacher Herzbuben brachten die Stimmung zum Kochen

ALSBACH. Gute Laune, ein volles Haus und tolle Stimmung: Im Alsbacher Dorfgemeinschaftshaus war am Freitag richtig was los. Bis nach Mitternacht feierte der Frauen- und Männerclub die Fastnacht. Mit viel Witz und Charme führten Dorothee Albert und Tina Scholle durch ein abwechslungsreiches Programm, bei dem ein Höhepunkt den nächsten jagte.

Schon zu Beginn legte der Nachwuchs die Messlatte hoch: Unter der Leitung von Lydia Knifka-Scheyer begeisterte die Kindertanzgruppe "Youngfeet" mit einem tollen Auftritt. Vom närrischen Alltag in einer Irrenanstalt wussten Marco Schmaus und Heike Christmann zu berichten. Kind zu sein, ist manchmal hart. Für alle schönen Dinge im Leben ist man entweder zu klein oder zu groß, beklagte der neunjährige Bastian Brüssow. Professionell wirbelte das Kindertanzpaar aus Weißenthurm, Laura Eidenberg und Dominik Fleuth-Streaten, über die Bühne. Und danach zeigte Luisa Eidenberg einen tollen Solotanz.

In das Krankenhaus musste ihre Mutter erst beim Anblick der Tochter nach der Geburt: "Tussnelchen" Ulla Minnig kaufte für ihren Gatten Kondome, damit sie sich "bei den alten Eiern" keine Salmonellenvergiftung holt. Mitsamt Gefolge besuchte Kräutscheskönig Jörg I. die Alsbacher. Unter Mitwirkung des Publikums stellte die närrische Malerin Christel Hermann berühmte Gemälde nach, attestiert von Elvira Waschbüsch. Dem Sportwahn verfallen trieb Ortsbürgermeister Ralf Scheyer den Jecken Lachtränen in die Augen. Begleitet von Obermöhn Evelin und trainiert von Manuela Mydla-Kachler zog die Garde aus Oberhaid das Publikum auf ihre Seite.

Als "Wildecker Herzbuben" heizten die Seniorinnen Christine Stotz und Ilse Schnack die Stimmung an. Nicht ganz jugendfrei war der Kaffeetratsch mit Emma und Lina alias Ulla Minnig und Elke Müller. Unheimlich ging es beim Tanz der Vampire zu: Die Sunshinegirls zeigten einen kreativen Showtanz. Ein besonderes Lob verdienten sich Trainerin Andrea Stauch-De Friendt und die Kostümschöpferinnen Claudia Noga und Dagmar Kröber. Als Putzweiber Hilde und Ilse tauschten Etienne Ladee und Marco Schmaus närrische Neuigkeiten aus. Nach der Kostümprämierung sorgte Schlafwandler Alfons Weber für Aufregung beim Kaffeetratsch von Elke Müller und Ute Weber. Im ausgefallenen Leoparden-Look brachten die Heyhüpper als Bongo-Girls die Halle zum Beben. Trainerin Elvira Waschbüsch und Kostümschöpferin Bettina Nikolai konnten stolz auf ihre Truppe sein. Mit Live-Gesang sorgten "Die Sudhausboys" für ausgelassene Stimmung.

Ein Höhepunkt war wieder die Tagesschau von Ralf Scheyer: Mit Hilfe von Diabildern erinnerte der Ortsbürgermeister an närrische Missgeschicke seiner Alsbacher. Rock'n'Roll in Bestform boten die Alsbacher Thekenschlampen mit ihrem Tanz zum Musical-Hit Greased Lightnin'. Mit dabei waren Julia Beckhaus, Stefanie Kilian, Barbara Treinen sowie die Trainerinnen Dorothee Albert und Tina Scholle. Bei einer echten Karnevalssitzung darf das finale Männerballett nicht fehlen: Angelehnt an den Kinohit "Schuh des Manitu" zeigten die "Alsbacher Herzbuben", was in ihnen steckt. Trainerin Simone Eidenberg und Kostümdesignerin Anja Brüssow hatten den Herren der Schöpfung alles abverlangt. (tf)

 

WW Zeitung v. 01.03.2003

Bis zum Abwinken

Möhnen sorgten sieben Stunden lang für Spaß

GIMMIGEN. "Kaffee und Kuchen bis zum Abwinken", so wurde der Weiberdonnerstag bei den Gimmiger Möhnen um Obermöhn Petra Schneider eingeläutet. Bei der anschließenden Kappensitzung im Bürgerhaus warteten die Möhnen mit einem siebenstündigen Unterhaltungsprogramm auf. Neben den Mainzer Hofsängern aus Gimmigen sorgten die Ahrtalblömche und die neue Tanzgruppe Enchiladas für ausgelassene Stimmung. Der nächste Hit: Die Vorsitzende des Bürgervereins, Christel Breuer, widmete sich "Einer verwöhnten Ehefrau".

Die Proklamation des Dreigestirns fürs nächste Jahr war auch schon Thema - Prinz Pezeh, Bauer Linux und die Jungfrau Windosia führen in die nächste Session. Zum Abschluss des Abends waren die Sudhausboys aus dem Westerwald angereist zur Freude der meisten Möhnen: 122 Mitglieder zählt der Verein, 30 sind aktiv.(jg)

WW Zeitung v. 24.02.2003

Neues Disneyland entdeckt?

Narrensitzung der Kolpingfamilie Hillscheid ließ Oberwaldhalle erbeben - Erlös ist für guten Zweck

Spaß und Spenden - die Kolpingfamilie Hillscheid weiß dies zu verbinden. So geht die Hälfte des Erlöses ihrer närrischen Sitzung vom Samstag in das Projekt zum Bau eines Spielplatzes im rumänischen Tasnad und die anderen 50 Prozent kommen der Jugendarbeit zugute. Mehrheitlich Jugendliche waren es auch, die auf der Show unter dem Motto "Disney" erschienen.

HILLSCHEID. Bislang ging man richtig der Annahme, Disneyland liegt nicht in Deutschland und schon gar nicht im Westerwald. Die Kolpingfamilie Hillscheid lüftete aber jetzt ihr kleines Geheimnis und präsentierte auf ihrer Fastnachtssitzung am Samstag in der Oberwaldhalle ihren ganz persönlichen Vergnügungspark. Das Motto der Show "Disney" war Programm. Deshalb führten auch echte Mickymäuse (Corinna Hotten und Marion Barthel) durch dieses.

Die Kolping-Kids aus dem befreundeten Kirdorf starteten die Gute-Laune-Show und heizten den Narren mit ihrem Tanz so richtig ein, um Platz für die "sexieste Tanzmaus östlich des Rheins" zu machen: Christoph Barthel. Der stellte in der Bütt seine Qualitäten als "grazile" Primaballerina unter Beweis und brachte die Meute damit zum Gröhlen. Im Anschluss daran entführten vier kleine "Königinnen der Löwen" der Kolpingfamilie aus Höchst ins ferne Afrika (Leitung: Anke Deul). Echt deutsch, beziehungsweise kölsch, trällerten die famosen "Sudhaus Boys" aus Montabaur Klassiker zum Mitkreischen. Gekrischen wurde auch bei den Jungs der Kindertanzgruppe aus Kirdorf, die die Spaßhungrigen zu begeistern wussten. Das haben die jungen Männer der legendären Turnerriege aus Hillscheid ohnehin drauf. Professionell stählten Christoph Barthel, Denis Hollingshausen, Dennis Platen, Stefan Philippi, Christian Dilling, Manuel Kloger, Christian Keßler und Andre Kleemann in Goofy-Kostümen ihre Prachtkörper auf der Bühne und hatten damit die Aufmerksamkeit sicher.

Sicher war die auch den tanzenden Jugendlichen der befreundeten Kirdorfer Kolpingfamilie. Die Clique des Jugendtreffs aus Hillscheid (Nina und Inken Böse, Miriam Jansen, Denis Hollingshausen, Dennis Platen, Andre Kleemann) legte da sofort nach und rockte, trotz Ausfall einer Tänzerin, profi-mäßig zu bekannten Hits.

Ohne Zugabe wurden die Jungs und Mädels nicht entlassen. Als ein Highlight wurde das "Männerballett" angekündigt und das nicht zu Unrecht: Christian Keßler, Andre Kleemann, Denis Hollingshausen, Dennis Platen, Stefan Philippi und Chrisitian Dilling schwebten graziös als knapp-bekleidete Meerjungfrauen samt Flosse, Schuppen und langhaarigen Perrücken von einer in die andere Ecke und wurden von Arielle-Papa Christoph Barthel kritisch beäugt.

Nachdem die Lachmuskeln derart in Anspruch genommen wurden, hieß es beim finalen Abschlussbild: Entspannen und einfach nur genießen. Corinna Hotten und Denis Hollingshausen bezauberten nämlich als "Die Schöne und das Biest" mit Live-Gesang, bei Chill-Out-Musik wie "Probiers-mal-mit-Gemütlichkeit" konnte man sich selbst im Singen üben und die Elefantenparade brachte den Saal zum Beben.

Gemeinsam geschmachtet wurde beim Superstar-Hit "We have a dream". Nachdem die Wunderkerzen erloschen und die Polonäse durch den Saal beendet waren, eroberte das tanzwütige Publikum die Bühne bis in die frühen Morgenstunden.

WW Zeitung v. 03.02.2003

Stadthalle als Narrenfestung

Bombige Stimmung bei der Karnevalsgesellschaft Heiterkeit Montabaur

MONTABAUR. Bei der Kappensitzung der Montabaurer Karnevalsgesellschaft "Heiterkeit", die die Stadthalle einen Samstagabend lang in eine wahre Narrenfestung verwandelte, war Hochstimmung angesagt. Unter die rund 550 Gäste hatte sich auch politische Prominenz in Person von Bügermeister Edmund Schaaf, Stadtbürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken und MdL Ulla Schmidt gemischt, die von Sitzungspräsident Jens Weinriefer begrüßt wurden.

Nachdem die Pagen der Großen Karnevalsgesellschaft Montabaur mit ihrem Tanz für einen gelungenen Einstand gesorgt hatten, räsonierte Hubert Schwickert von der Heiterkeit als "geplagter Karnevalist" über die Sorgen und Mühen der Fastnachtszeit. Der Ansprache des Kinderprinzenpaares, Katharina I. und Benedikt I. von der Schlossgarde Montabaur, lauschten sogar Gäste aus dem fernen Osaka in Japan, die Weinriefer als das Paar mit der weitesten Anreise willkommen hieß.

Der Tanz der Schlossgarde und die begeisternde Akrobatik ihrer Mariechen setzten Heiterkeits-Mitglied Thomas Kespe dann hohen Erwartungen aus, die er - als Marinesoldat und Nichtschwimmer - in der Bütt aber voll zu erfüllen wusste.

Wahre Begeisterungsstürme keimten auf, als Prinz Charly I. mit seinem Gefolge anrückte und den Elferrat erstmal zum kollektiven "Rope-Skipping" (Seilhüpfen) animierte. Als Überraschung präsentierte er die Tanzgruppe "Monday Dancers" aus Oberelbert.

Mit einer ausdrucksstarken Performance begeisterten dann die "Last Minute Dancer's" aus Heiligenroth, bevor S.A.M.T. als männerfeindliches Tratsch-Quartett für Erheiterung sorgte.

Den bis dahin größten Beifall und zahllose Tuschs des Musikvereins Dernbach ernteten Dorothe Holly-Hoffmann und Christiane Lehnert, die als freche Teenager kräftig Kritik an der Montabaurer Sadtentwicklungspolitik übten. "Bald wird uns sogar Ryanair anfliegen" - spottete das Duo etwa über die "Visionen des Stadtrats", dessentwegen "im teuersten Verkehrskreisel der Stadt jetzt Disteln wachsen".

Kaum wieder herunter von der Bühne kamen die Sud-Haus-Boys aus der Schusterstadt, die mit alten und neuen Karnevalsschlagern das begeisterte Publikum auf Stühle und Tische trieben. Bevor "Rich and Famous" aus dem Buchfinkenland mit ihrer Schautanzdarbietung glänzen durften, wussten Heiterkeitsmitglied Timo Maier und sein Feuerwehrkamerad Armin Barbanus als "Westerwälder Jungs" viel über alltägliche Probleme wie Ehekrisen oder Haarausfall zu erzählen.

Den absoluten Bütten-Knaller des Abends landete jedoch der "städtische Spaziergänger" Friedel Wiesenmayer von der Heiterkeit, der versiert und treffsicher nicht nur die Politiker, sondern auch den Elferrat und sogar seine Majestät Prinz Charly I. nicht verschonte. Dieser Spitzenvorstellung schloss sich die wohl waghalsigste Tanzdarbietung des Abends von der Schautanzgruppe Montabaur an, bevor die Sitzung mit einer "Hitparade" ihren krönenden Abschluss fand: Unter dem Johlen des Publikums imitierte der Elferrat Prominenz wie den Bundeskanzler, Bernd Stelter oder Wolfgang Petry und sorgten so für einen angemessen gewaltigen Abschluss des Abends.(vog)
 

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